Tontaubenschießen

Hobbies, die nicht in einem der Unterforen besprochen werden
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Tontaubenschießen

Beitrag von OELFUSS » Mo 28. Mai 2007, 11:20

Am Freitag war ich zum zweiten Mal Tontaubenschießen. Einmal im Jahr fährt die Schießgruppe der Schützengilde nach Datteln zum Schießstand in Losheide. Dort wird mit Schrot auf Tontauben und auf Kipphasen geschossen.

Ich finde, das wummst schon ganz ordentlich! Habe danach beide Male blaue Flecken an der Schulter gehabt. Mag ja sein, dass das ein Zeichen dafür ist, dass ich das Gewehr noch nicht richtig angelegt habe, aber ich habe mich schon sehr darauf konzentriert, den Schaft gut an die Schulter zu drücken.

Jedes Mal hoffe ich, dass ich nicht mit null Treffern nach Hause gehe, und von daher war ich beide Male zufrieden. Beim ersten Mal im letzten Jahr habe ich drei Tontauben getroffen, aber keinen Kipphasen. Dieses Mal waren es zwei Tontauben und zwei Kipphasen.

Ist aber insgesamt doch ein eher schlechtes Ergebnis, denn es konnten 10 Kipphasen und 15 Tontauben geschossen werden.

Ist aber wirklich etwas ganz anderes als das Luftgewehrschießen, dass ich regelmäßig mache. Beim Luftgewehrschießen kann ich mich in Ruhe auf das Zielen konzentrieren und das Gewehr bewegt sich beim Abdrücken kein Bisschen. Es hat nicht einmal einen Druckpunkt. Die Flinte hat, wie die blauen Flecken zeigen, einen mächtigen Rückstoß und verfügt über keinerlei Zieleinrichtung. Man schaut grob über den Lauf und schießt ansonsten möglichst schnell, weil das Ziel sonst weg oder zu weit entfernt ist.

Beim Luftgewehrschießen bin ich übrigens deutlich besser. Zwar reicht es auch noch nicht für vordere Platzierungen bei Wettbewerben, aber immerhin habe ich dabei regelmäßig z.B. 144 Ringe von 150.

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Tontaubenschießen

Beitrag von OELFUSS » Sa 28. Jun 2008, 20:12

Gestern war wieder Tontaubenschießen angesagt. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich diesmal keine einzige der in diesem Jahr möglichen 10 Tontauben erwischt habe. Dafür aber kann ich jetzt 6 Treffer bei den Kipphasen vermelden.
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Beitrag von OELFUSS » Sa 16. Mai 2009, 11:36

Darf man heutzutage noch sagen, dass man wieder beim Tontaubenschießen war? Der Schießsport ist ja doch ziemlich in Verruf gekommen durch die ganzen Amokläufe in der letzten Zeit. Und wenn ich mich also hinstelle, und sage, dass ich gestern wieder beim Tontaubenschießen war, dann ist mein langhaariger, regelmäßig schwarz gekleideter und etwas unangepasster Sohn wahrscheinlich jemand, den man ganz genau im Auge behalten muss. Oder?

Naja, wie auch immer. Gestern war also wieder der jährliche Ausflug nach Losheide. Zuerst ging´s für mich diesmal an die Kipphasen, und da war ich grottenschlecht. Ein Treffer von 10 Versuchen. Aber ich weiß, was ich falsch gemacht habe. Ich habe mich nicht getraut, den Kopf so nah an das Gewehr zu bringen, dass das Auge richtig über den Schaft schauen konnte. Ich habe stattdessen von zu weit oben geguckt, und konnte daher die richtige Höhe nicht erkennen.

Bei den Tontauben war ich diesmal erfolgreicher: 6 von 10 getroffen, das ist schon ganz OK!

Die Schulter sieht auch wie Original aus, kein blauer Fleck, keine Schmerzen, also habe ich die Gewehre wohl richtig gehalten.

Und um nochmal auf das Thema Amoklauf zurückzukommen, verkünde ich vorsichtshalber noch eben schnell, dass ich keinerlei Waffen besitze und somit auch keine Waffen bei mir zu Hause gelagert sind. (Nur für den Fall, dass ich irgend einen Mitleser von irgend einer Behörde jetzt auf eine Idee gebracht habe...)
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Tontaubenschießen

Beitrag von OELFUSS » Mi 30. Jun 2010, 22:04

Auch in 2010 gab es ein Tontaubenschießen - am vergangenen Freitag. Diesmal habe ich 11 Kreaturen geschossen. 20 waren möglich, die Tontaubenzahl war auf 10 reduziert. (Ich glaube, das war beim letzten Mal auch schon so.)

6 Tauben und 5 Hasen stehen auf der Liste. (Oder waren es 7 Tauben und 4 Hasen?) Auf jeden Fall bin ich bei den doofen Kipphasen schlecht...
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Re: Tontaubenschießen

Beitrag von OELFUSS » Sa 28. Jun 2014, 11:51

Hey, da fehlen ja ein paar Jahre! Na sowas!

Also, gestern war wieder Tontauben- und Kipphasenschießen. Das Ergebnis: Ich bin Vierter geworden (undankbarer Platz). Ich war richtig gut bei den Kipphasen - dabei konnte ich die sonst nie! Bei den Tontauben lief's nicht so gut.

9 Hasen und 4 Tauben stehen auf meiner Liste. Und es hätte gut ein Hase und eine Taube mehr sein können, denn ich bin zweimal schwer irritiert worden! Mindestens die Taube hätte man mir eigentlich nochmal neu zugestehen müssen! Wir sind ja keine Sportschützen oder Jäger, deshalb nehmen wir das Gewehr direkt in den Anschlag und geben dann das Kommando für den Mann an der Fernbedienung: "Hopp!". Und dann löst der eine Tontaube aus. Bei einem meiner Schüsse rufe ich also "hopp", aber es kommt keine Tontaube. Ich warte drei Sekunden und rufe erneut "hopp!". Nichts passiert. Jedenfalls zuerst. Nach ein paar Sekunden kam die Tontaube doch noch, und da konnte ich nur noch hinterherschießen und habe nicht getroffen.

Bei den Hasen lief es wie geschmiert: Probehase getroffen, und die ersten 8 Hasen ebenfalls getroffen. So gut lief es noch nie. Und dann kam Schuß Nummer 9, und direkt nach meinem "Hopp" zum Auslösen des Hasens läuft auf der Schießbahn neben mir eine riesige Pistolenkarte nach hinten. Da war die ganze Zeit vorher kein Betrieb, und auch in den Jahren vorher war zumindest bei meinen Kipphasenschüssen da nie die Karte in Bewegung, so dass ich darauf nicht gefasst war. Das hat mich in meiner Konzentration so abgelenkt, dass ich das Gewehr total verrissen und viel zu weit nach links und unten geschossen habe. Der letzte Schuß saß dann wieder.

Heute merke ich übrigens etwas meine Schulter! Aber blau ist noch nichts. Ich schieße übrigens immer im T-Shirt. Da merkt man schon ganz ordentlich den Rückschlag!

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Re: Tontaubenschießen

Beitrag von Einstein » Di 1. Jul 2014, 22:33

Nicht übel. Ich habe kürzlich bei so einer Kirmesbude auf die kleinen Ton-Sternchen geschossen; klingt ermüdend aber ich fand's ganz nett.

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