Google will reale Bilder mit virtuellen Informationen anreic

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Google will reale Bilder mit virtuellen Informationen anreic

Beitrag von OELFUSS » Fr 2. Mär 2012, 10:54

In dem Buch von Frank Schätzing, welches ich gerade lese (Limit), gibt es eine Brille, die reale Informationen mit Computerbildern in Echtzeit verknüpft. (Das Buch spielt einige Zeit in der Zukunft.) Diese Brille kann z.B. dazu genutzt werden, einen virtuellen Stadtführer zu realisieren, der quasi neben einem steht und einem die tatsächlich neben einem befindlichen Sehenswürdigkeiten erklärt. Sie kann aber auch Personen erkennen, und Zeichen geben, wenn sie in das Sichtfeld treten. All das funktioniert im Buch über eine Funkverbindung mit anderen Rechnern, so dass in Sekundenschnelle die echten Informationen ausgewertet, zum Rechner übertragen, dort mit weiteren Informationen verknüpft, wieder zur Brille zurückgeschickt und dem Träger angezeigt werden können.

Und nun habe ich in der Stimberg-Zeitung das hier entdeckt:
Google will reale Bilder mit virtuellen Informationen anreichern

NEW YORK, (dpa) Es klingt nach Science-Fiction, doch nach Informationen der in den USA erscheinenden „New York Times" will Google in diesem Jahr tatsächlich eine High-Tech-Brille auf den Markt bringen, die Informationen aus dem weltweiten Netz einblenden kann.

Die Computer-Brille werde einen kleinen Bildschirm in Augennähe sowie GPS- und Bewegungssensor haben und mit dem Betriebssystem Android laufen, berichtete die Zeitung.

Und so funktioniert die Hightech-Sehhilfe: Eine eingebaute Kamera soll Informationen über die Umgebung sammeln und schneller Datenfunk für die Verbindung zu Google-Servern sorgen. Die Idee ist, dass dort lokale Daten wie Umgebungsbilder ausgewertet und um zusätzliche Informationen angereichert an den Träger zurückgeschickt werden. Der Preis werde im Bereich eines Smartphone liegen - also in einer recht breiten Spanne zwischen 250 und 600 Dollar, hieß es unter Berufung auf informierte Personen.

Ãœber eine Datenbrille von Google wird schon seit Ende vergangenen Jahres spekuliert. Den bisherigen Informationen zufolge wird sie in einem hochgeheimen Labor namens Google X entwickelt, in dem der Internet-Konzern für die Zukunft forschen lässt. Eine treibende Kraft des Projekts sei Mitgründer Sergey Brin, hieß es. Google mache sich im Moment noch keine Gedanken über Geschäftsmodelle für die Technik.

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